Winterlaufserie 26/6.

6. Lauf der Winterlaufserie 2025/26 am Unteren Wöhrd / Ostentor

Freundlicherweise kaum noch Schnee, zumindest im Zielsprint

Schnee und Eis im Schneckenberger Wald führten zu der kurzfristigen Entscheidung die 1. ROLT und die 6. WLS zu tauschen und doch lieber im urbanen Gelände zu laufen. Julian als Bahnleger hat sich am Sonntag, den 01.02.2026 nicht wirklich gewehrt, also bestätigen wir zusammen mit Janos den Lauf binnen einer Woche zu organisieren. Bei der Kontrolle der Postenstandorte am Donnerstag musste ich dann feststellen, dass der Villapark und der Spielplatz der von-der-Tann Grundschule gesperrt sind, die sich als Postenstandorte aufgedrängt hatten. Außerdem gab es noch erschreckend viele Eisflächen im geplanten Laufgebiet. So bleibt nur Julian diese Informationen zukommen zu lassen und die Bahnen entsprechend umzuplanen zu lassen.

Auch die Auswertung will kontrolliert sein

Es wurde alles rechtzeitig fertig und wir konnten am Sonntag 84 Starterinnen und Starter begrüßen, die sich bei schon fast frühlingshaften Temperaturen von um die 8°C und Sonne auf den Weg machten. Die etwas wärmeren Tage zuvor hatten auch das Problem mit den vereisten Wegen deutlich entschärft. Dem Wettergott sei Dank.

Intensivbetreuung für lädierte Fußgelenke

Die nachträglichen, regen Diskussionen zeigten, dass auch in einem vermeintlich leichten Gelände ein Sprint so seine Tücken mit sich bringt (Sperrgebiete, unpassierbare Objekte) und Anwohner, welche das normalerweise verschlossene Tor öffnen. Ich hatte den Sohn bei der Kontrolle der Postenstandorte gebeten, die Familie möge es zwischen 13 und 15 Uhr geschlossen halten.

Besonders nett fand ich beim Postensammeln das Gespräch mit einer Anwohnerin bei Posten Nr. 49, nachdem ich ihr erklärt habe, was wir heute gemacht haben. Einige Läuferinnen oder Läufer haben Sie vielleicht auch kennen gelernt „das ist Privatgelände, da geht es nicht zur Donau“ (Richtung Posten 50; alles als unpassierbar eingezeichnet). Ihre Aussage: „Die armen Leute taten mir richtig leid, dass Sie alle wieder umkehren mussten. Ich habe schon überlegt, ob ich die Türe an der Treppe aufschließe“. Was lernen wir als Organisatoren daraus. Objekte die während eines Wettkampfes von dritten zu öffnen oder zu verschließen sind, bergen immer ein gewisses Risiko.

Erich

Snowbased WLS

5. Lauf der Winterlaufserie 2025/2026 – TechBase Regensburg

Ready to Start, bei 98 Anmeldungen schon fast Bayerncupniveau

Zum 5. Lauf der Winterlaufserie zeigte sich das Wetter im Vergleich zur letzten WLS leider wieder von seiner schlechteren Seite. Schneenasse und stellenweise rutschige Untergründe stellten erhöhte Anforderungen an alle Teilnehmenden. Davon ließen sich die Läuferinnen und Läufer jedoch nicht bremsen – im Gegenteil: Die gezeigten Leistungen und Ergebnisse konnten sich umso mehr sehen lassen.

In den Klassen A, B und C setzten sich Anežka Chrtková (Damen A), Petra Weber (Damen B), Gesine Gierl (Damen C) sowie Sámuel Fekete (Herren A), Stefan Weickardt (Herren B) und Martin Erler (Herren C) durch.

Besonders in den Jugendklassen entwickelten sich spannende Rennen, in denen oft nur wenige Sekunden über die Platzierungen entschieden. Kleine Orientierungsfehler oder Tempowechsel machten hier schnell den Unterschied.

In der Kategorie Damen 12 setzte sich Leni Krauss (SpVgg Hainsacker) in 13:28 Minuten knapp durch. Eva Kainzbauer (SpVgg Hainsacker) folgte mit 13:54 Minuten, nur 26 Sekunden dahinter – ein enger Zweikampf bis ins Ziel. Bei den Herren 12 gewann Maximilian Rödl (SV Burgweinting) in 13:39 Minuten vor Philipp Fekete-Novák (SV Burgweinting) mit 14:26 Minuten. Paul Erler (SpVgg Hainsacker) belegte mit 18:27 Minuten den dritten Platz.

Hochbetrieb im WKZ

In der Kategorie Damen 14 gewann Marie Rödl (SV Burgweinting) in 28:28 Minuten. Dahinter blieb es eng: Emilie Gierl (SV Burgweinting) folgte mit 29:23 Minuten, nur 55 Sekunden später, vor Yuna Kurbel (SV Burgweinting). Den Sieg bei den Damen 16 sicherte sich Nele Simon (SV Burgweinting) in 25:32 Minuten vor Anne von Keutz (SV Burgweinting).

Bei den Herren 14 setzte sich Justus Rakow (SpVgg Hainsacker) mit 19:49 Minuten durch, gefolgt von Zacharias Gierl. In der Kategorie Herren 16 gewann Maximilian Kainzbauer (SpVgg Hainsacker) in 22:46 Minuten vor Philipp Strasser.

Ein herzlicher Dank gilt Allen, die zum Gelingen des 5. Laufs der Winterlaufserie beigetragen haben. Besonders bedanken wir uns bei Stephan und Valerio für ihre wertvollen Tipps, Anregungen und Kommentare beim Bahnlegen, bei Klemens für die Unterstützung bei der Organisation und Betreuung des Wettkampfzentrums sowie bei Petra für die Hilfe am Start, damit auch die jüngsten Teilnehmenden sicher die Richtung zum ersten Posten fanden.

Rudi, Tanja und Magda

 

 

PS – Sprintregeln

Schwarzgrün ist in Sprint NICHT passierbar

Fälle, in denen Läufer:innen anhand von Zwischenzeiten identifizierbar sind, führen auf den A- und B-Bahnen zur Disqualifikation. Auf allen anderen Bahnen werden diese Verstöße mit einer Strafzeit von 5 Minuten geahndet. Es ist wichtig, dass wir diese Regeln kennen und einhalten – WLS ist auch ein Training dafür!

Valerio

Sonne, Schnee und schnelle Entscheidungen – 4. Lauf der Winterlaufserie 2025/26

Zum Thema Schlittenhunde konnten die WKB keine Auskunft geben..

Was für ein Kontrastprogramm: Nach Nebel, Kälte und Mystik zeigte sich der 4. Lauf der Winterlaufserie 2025/26 von seiner sonnigen Seite. Strahlender Sonnenschein, winterliche Temperaturen und eine fast schon idyllische Schneelandschaft sorgten für beste Stimmung. Austragungsort war das Gelände der Universität Regensburg – ein Ort, der bei grauem Wetter eher durch Beton als durch Schönheit auffällt, sich an diesem Sonntag aber überraschend freundlich präsentierte.

Ganz neue Routenwahloptionen: Länger über den gut belaufbaren Weg oder kürzer über den vereisten Schnee. Vielleicht braucht es dafür auch ein neues Kartensymbol: Eingestrichenes Weiß auf Gelb???

Auch wenn das Gelände klaren Sprintcharakter hatte, orientierten sich Bahnlegung und Länge eher an einer Mitteldistanz. Mehrere Ebenen, Unterführungen und Tunnel stellten hohe Anforderungen an die Karteninterpretation. Nicht wenige Läufer umrundeten mehrfach Liftschächte, bevor die rettende Idee kam, einfach eine Ebene höher zu suchen. Routenwahl war entscheidend: kürzer oder schneller – beides konnte zum Erfolg führen.

Und manchmal siegte einfach der Spaß: Statt des schnelleren Tunnels wurde der Weg über knirschenden, vereisten Schnee gewählt. Ein rundum gelungener Start ins neue Jahr. So kann es weitergehen.

Thorsten

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