Das „Wochenende“ vor dem Wochenende: DHM 2016

Mitten unter der Woche, an einem Mittwoch, machten wir uns auf Richtung Berlin, um an den Deutschen Hochschulmeisterschaften 2016 in Storkow teilzunehmen. Wir, das waren Emily und Katharina (beide Uni Regensburg), Helena, Valtzu, Lukas und ich (alle vier OTH Regensburg). Dank der überschaubaren Teilnehmerzahl (am Donnerstag, Christi Himmelfahrt, waren es 55 Einzelstarter und am Freitag 17 Staffeln, jeweils mit Rahmenklassen) wurden es eher gemütliche Tage, aber mit Temperaturen, die uns zum Schwitzen brachten.

Regensburger Univertretung in Brandenburg

Das Laufgelände beim Einzellauf am Donnerstag war im Nachbarwald der DBK Ultralang, bei der ich zwei Wochen vorher teilgenommen hatte, die Unterkunft war ebenso wieder in der Turnhalle in Storkow. Da das Massenlager jedoch erst am Donnerstag geöffnet hatte, genehmigten wir sechs uns von Mittwoch auf Donnerstag eine Unterkunft in Berlin Schöneweide. Das Bemerkenswerteste an unserem Hotel war der „Transen-Strich“ nebenan, den wir aber alle natürlich (!!!) „links liegen ließen“. Das Hotelfrühstück für 13 Euro schenkten wir uns und verpflegten uns an der Tankstelle, bevor wir ins Massenlager und zum WKZ fuhren.

Im Einzellauf am Donnerstag waren es für die Elite Damen ca. 8km und für die Herren 12 km. Dann gab es noch Rahmenbahnen: einen Lauf Pokal A, ca. 8km und einen Lauf Pokal B mit ca. 5km. Da ich erst 3 Tage vorher eine kleinere OP hinter mich gebracht hatte, lief ich an diesem Tag nur Pokal B und holte mir dort den 2. Platz.

Emily und Helena kamen einträchtig auf den Plätzen 7 und 8 ins Ziel, gerade 9 und 10 Minuten hinter der Siegerin Patricia Nieke. Katharina brauchte nur wenig mehr Zeit (weitere 9 Minuten) und sortierte sich als 14. in die Rangliste ein.

Valtzu und Lukas belegten die Plätze 13 und 16, der Rückstand auf den Ersten Philipp Müller betrug dabei 31 bzw. 38 Minuten.

Das Gelände war sehr offen und die Äquidistanz halbiert. Kleine Höhenzüge und – formationen waren sehr gut lesbar, so dass man mit Kompass und Höhenlinienlesen sehr gut durchkam. „Einfach Luftlinie laufen“ war mein Motto.

Am Abend gingen wir zur Belohnung des Tages im Steakhouse „Matador“ essen, gleich neben dem See. Es war durchwegs sehr lecker und dadurch, dass sich danach eine Happy Hour bzgl. Cocktails anschloss, blieben wir länger als geplant….

Nach etlichen Kartenspielstunden und einer eher kurzen Nacht stand die Staffel am Freitag auf dem Programm, in einem Nachbarwald des vorherigen Waldes. Die Männerstaffeln erwarteten ca. 5km, die Damenstaffel ca. 3,5km. Das Gelände war hier weitaus grüner und mit weniger Höhenzügen. Kompasslauf war auch hier wieder angesagt und mir unterliefen dabei viele kleinere Fehler.

Dennoch konnten Valtzu, Lukas und ich den vierten Platz erringen und uns darüber freuen.

Unsere Damenstaffel (in der Reihenfolge: Helena, Katharina, Emily) erreichte sogar den 3. Platz und wurde zur Siegerehrung aufgerufen.

Siegerpodest der Damenstaffeln

Außer den OLs war noch wirklich bemerkenswert, dass immer und überall sofort ein Polizeiwagen parat stand, wenn Valtzu mal „aus Versehen“ eine rote Ampel überfuhr oder jemanden „aus Versehen“ die Vorfahrt nahm. Es gibt wohl ein recht großes Aufgebot an Polizisten rund um Storkow, aber – obwohl sie im Polizeiauto daneben saßen, war es ihnen anscheinend egal, was er so trieb und wir wurden nicht ein einziges Mal angehalten. Glück gehabt!!

Die Heimfahrt verlief – wie auch die Hinfahrt – ohne Stau und dank Valtzus Fahrweise recht zügig, nur unterbrochen von einem Subway-Besuch. Hier landete die Tüte mit Katharinas Brötchen im Abfall, jedoch unabsichtlich, da ich beim Abräumen des Tisches sie für eine Mülltüte hielt. Doch bevor ich mich todesmutig in den Abfall stürzen konnte, hatte sie sich ihre Tüte schon selbst geangelt.

Insgesamt waren es schöne, gemütliche Tage, vor allem auch deshalb, weil – als wir am Freitag Abend heimkamen – noch das komplette Wochenende vor uns lag. Normalerweise sind ja, wenn wir von einem OL-Wochenende heimkommen, am Morgen gleich wieder Schule, Arbeit oder Uni angesagt. So konnten wir aber am Samstag erstmal gemütlich ausschlafen und von gemütlichen OL-Tagen in ein gemütliches Wochenende übergehen.

Bericht: Fabian

2. ROLT mit Sonne, Steinen und steilen Hängen

Sonnig, steil und zeckenreich,

so könnte man den ROLT am 30.4. in Undorf betiteln.

Im Gegensatz zu unserem Lauf der Winterlaufserie im verschneiten Hainsacker hatten Lukas und ich dieses Mal einen sehr sonnigen Tag erwischt. Schon beim Postensetzen rannen die ersten Schweißtropfen. Und durch das teilweise recht steile Gelände kamen viele Läufer mit hochroten Köpfen ins Ziel. Wie gut, dass dort ein Glas Wasser auf sie wartete und den ersten Durst stillen konnte.

Sind Hunde zulässige Hilfsmittel beim OL?

Sind Hunde zulässige Hilfsmittel beim OL?

Doch nicht nur mit hochroten Köpfen kamen sie zurück, nein, sehr viele konnten ein oder mehrere der kleinen Tierchen am Körper finden, die sich dort festsaugen wollten. Klemens hatte an seinem Fotographier-Standort große Mühe, Zecken davon abzuhalten, über ihn herzufallen und alle paar Minuten musste er statt auf den Auflöser seine Hände zur Zeckenabwehr nutzen. Dennoch gelang es ihm viele schöne Fotos zu machen.

Eine Auswahl davon seht ihr hier.

Probleme gab es für einige auch, das Ziel nach dem 99er Posten zu finden und sie irrten entweder einmal ums Schulhaus herum oder liefen nahe am Übungsplatz der Bogenschützen vorbei, der aber natürlich auf der Karte als Sperrgebiet eingezeichnet war. Als ich mit den Bogenschützen sprach und erzählte, dass wir ca. 100 Läufer hier im Wald hätten, meinte einer grinsend: „Ach, so viele Pfeile haben wir gar nicht dabei! Ein paar werden also überleben!“

Postenbeschreibung: Gefängnis unten

Postenbeschreibung: Gefängnis unten

Gottseidank haben ALLE überlebt und wir konnten auch Paul und Severin aus ihrem „Gefängnis“ befreien, in das sie sich selbst kurzfristig eingeschlossen hatten, siehe Foto. So kehrten alle unversehrt nach Hause zurück.

Seniorennachbesprechung

Insgesamt war es ein schöner Tag mit tollen Bahnen (Danke an Lukas!), der nur dadurch überschattet wurde, dass es einige Probleme bei der Auswertung gab. Doch wir hoffen, dass sich für die Zukunft –  hinsichtlich der Zuständigkeiten und Neu-Einarbeitung mehrerer Leute für das ROLT-Orga-Team – gute Lösungen finden lassen.

Danke an Linda, Marei, Daniel und Fabian fürs Posten-Einsammeln,

Klemens für die Bahnkontrolle und das Fotographieren und Valerio für die immense Arbeit des Auswertens!!

Bericht: Petra

PS: Wer rauskriegt, was sich wo hier versteckt, bekommt bei nächster Gelegenheit eine kleine Gummibärchenbelohnung…. (Klemens)

Endlich verdient die Serie ihren Namen

Nachdem die bisherigen drei Trainingsläufe um den Jahreswechsel herum eher den Titel „Braunlaufserie“ gerechtfertigt hätten, stellte sich pünktlich zur Halbzeit endlich Schnee ein und rechtfertigt den Namen Winterlaufserie.

Wie schon im Januar 2015 fand damit auch 2016 ein Lauf dieser Serie in Hainsacker statt. Die dortige Karte des Janischowskyschen Familienkartenaufnahmeprojekts wurde dafür im Südwesten nochmals erweitert frei nach dem Motto: Jedes Jahr drei neue Straßen.

Leonie bei der Winterlaufserie

Leonie bei der Winterlaufserie

Nach heftigem Schnnegetöber am Mogen schneite es am Nachmittag nur wenig, als sich 68 Läufer durch das verschneite Hainsacker auf die vier Bahnen begaben. Unter ihnen 12 Läufer, die am Wochenende ihren Trainerschein bei Alfons in Bernhardswald verlängerten.

Während Sandra die „Hilfe“ eines „Einheimischen“ zum Verhängnis wurde und sie ca. 15 Minuten Zeit zum nächsten Posten kostete, leistete Ulrike fünf Mal bei 5 „Einheimischen“ Aufklärung darüber, was denn Orientierungslauf sei und wieso an einem ruhigen Sonntagnachmittag so viele Leute durch den kleinen Ort rennen.

Lukas, der die Bahnen legte und sich dabei sehr viel Mühe gab, baute  – als Besonderheit  – auf der A- und B-Bahn einen Phi Loop ein, der leider bei zwei Läufern einen Fehlstempel verursachte. Ansonsten konnten aber alle Bahnen gut bewältigt werden, wenn auch teilweise einige Schneemassen zu durchdringen waren.

Ric bei der Winterwurfserie

Julian meisterte die Auswertung souverän alleine, da Erich und Valerio bei der TD-Tagung in Dresden weilten. Lediglich als er selbst laufen wollte, übernahm Fabian für ihn zeitweilig die Position am Laptop.

Herzlichen Dank an Julian dafür!

Wir freuen uns auf „alle Jahre wieder“ in Hainsacker 2017!

Petra

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