Endlich wieder ROLT Time

ein paar Steine und Höhenlinien auf der A Bahn

Am 12. Juni hat der erste ROLT 2021 im südlichen Teil der Karte „Stubenthal“ stattgefunden. Er wurde von Fabian Janischowsky mit tatkräftiger Unterstützung von Martin Sautereau organisiert. Es war das erste Mal, dass der französische Läufer Martin mehr als Postensammler war und sogar die Verantwortung für die Bahnlegung übernahm. Er schilderte unserem Reporter vor Ort seine Eindrücke: „Es war wirklich schön, von Fabian so gut angeleitet zu werden. Ich habe viel dazugelernt und kann mich nun noch mehr für die OLG engagieren. Ich glaube wirklich, dass es nachhaltig für den Verein ist, wenn die jungen Läuferinnen und Läufer von heute die Organisatoren von morgen sind. Obwohl es manche Stressphasen gab, merkte man schon, dass die ROLTs so oft stattfinden und gut vorbereitet sind: ganz anders, als ich es von französischer Wettkampforganisation kenne… Dort hätten wir wahrscheinlich keine Posten vormarkiert und dadurch auch nicht gemerkt, dass die Karte sich geändert hat. Als recht neues Mitglied in der OLG war ich froh, am Start eingeteilt zu sein, denn jetzt kann ich mit vielen Gesichtern auch einen Namen verbinden!“

Profil einer Etappe der Tour de France? Knapp daneben, nur die gelaufene A Bahn

Mit knapp 6% Steigung auf der A Bahn waren alle Läufer entzückt endlich ein paar Höhenmeter absolvieren zu dürfen. Am besten gelang das Lukas, der sich knapp vor Philipp und Quirin den Spitzenplatz sichern konnte, während bei den Damen die Abstände zwischen Sophie, Marei und Milena ein klein wenig größer waren. Die D Bahn mit knapp 2Lkm entlockte Sieger Laurin nur den Kommentar „sehr einfach, sehr kurz“, mit unter 10min Laufzeit konnte er sich das leisten. Auf den Plätzen rangierten Simon und Lenni, bei den jungen Damen fanden sich Antonia, Nele und Luzie auf dem virtuellen Podest wieder.

Ein klein wenig Aufregung gab es noch um den Posten 213, der die ersten Läufer noch mit Zwischenzeiten ausstaffierte, aber wenig später seinen Geist aufgab. Kurzerhand wurde eine nicht verwendete Station umprogrammiert und die Station vor Ort ausgetauscht, so dass sich für die letzten Läufer wieder Zeiten für die Teilstrecken ermitteln lassen. Vorbildlich haben fast alle Läufer, welche die seltsamen Töne der Station registrierten ganz klassisch mechanisch mit der noch vorhandenen Zange notgestempelt. Alle Läufer auf der betroffenen C Bahn inklusive DH14 blieben damit auch in der Wertung.

Martin Sautereau

Endlich wieder normales OL Training

Universalzielposten mit Zielsprint von Osten…
… und Westen

Seit Wochen hatten wir uns schon auf den Tag gefreut, an dem wir endlich wieder „normales“ OL-Training für unsere Hainsackerer Kindergruppe anbieten durften. Und endlich, am 22.5. war es soweit: Die Inzidenzwerte waren nun so niedrig, dass selbst ein negativer Coronatest der Trainer nicht mehr vorher sein musste und wir uns alle wieder im Wald treffen konnten.

Weil 14 von 15 Kindern an diesem Pfingstsamstag Zeit hatten, nutzten wir das gleich aus und boten ein dreistündiges Training mit ganz vielen Bahnen an. Es sollte sich doch rentieren!!

Das Wetter spielte auch mit: Es regnete nur hin und wieder ganz leicht und oft kam auch die Sonne zum Vorschein. Die Kinder waren alle voll motiviert, mehrere Bahnen mit Themen wie „AimingOff“ und „Attackpoint“ zu absolvieren. Und überall gab es nur glückliche Kinder- und Trainergesichter!

Das mag vielleicht auch an der ein oder anderen Keks-Stärkung gelegen haben, aber vor allem an der Freude, endlich wieder etwas Gemeinschaftsgefühl zu spüren und miteinander zu reden und zu lachen.

Einige Kinder hatten sogar zum Ende hin noch die Kraft, die Posten wieder einzusammeln.  So konnten wir alle – mit nur kleiner Verspätung – glücklich das Training beenden und freuen uns schon auf das nächste Mal.

Bis bald im Wald 😉

Petra und Klemens

Nomen est omen

„Nomen est Omen“ – wie die alten Lateiner zu sagen pflegten!

Wie wahr, werden sich manche der ca. 100 Teilnehmer an den jeweiligen beiden Sichtungsläufe über die Mittel- und Langdistanz gedacht haben.

Wohlklingende Namen wie „Felsenparadies“ oder „Rock on the Rocks“ versprachen ein steiniges Wochenende und hielten, was sie versprachen. Steine und Felsen gab es für jeden genug und auch wenn nicht jeder den Stein des Weisen gefunden hat, eher mal den oder die Steine des Anstoßes, so waren doch sehr viele Sportler und Sportlerinnen sehr angetan.

…und bei den Läufern
Entspannte Stimmung beim Startpersonal…

Natürlich zuvorderst von dem ausgezeichneten Wetter, zum anderen auch von den Bahnen und den Postenstandorten (bei Herren Elite Mitteldistanz von 21 gleich 20 felsige Standorte), sowie von vielen geschmeidigen Höhenmeter.

Ein armer, einsamer Steinposten auf der Langdistanz

Tatsächlich kam jeder auf seine Kosten, vor allem Chrafti als stiller Beobachter im Wettkampfgelände. Schließlich hatte auch er zu der Gestaltung der Bahnen beigetragen.

Bei kurzer Vorlaufzeit konnte die OLG Regensburg und ihre vielen jugendlichen Helfer mit einer starken Organisationsperformance überzeugen.

Schön wars und sicherlich wird der unergründliche Weg des einen oder anderen Orientierungsläufer mal wieder nach Regensburg führen. Quintessenz: „passd ois“ und „mission completed“.

Alfons

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