BM Mittel Wochenende: Woran erkennt man, dass ein Bayerncup nicht in Bayern ist?

Am ersten Maiwochenende fand das zweite Bayerncupwochenende, das wie auch das Erste als Bundesländerübergreifende Kooperation veranstaltet wurde, statt. Den Auftakt hierzu bildete die Bayerische Meisterschaft über die Mitteldistanz, ausgerichtet vom TV Coburg Neuses. Die Teilnehmenden erwartete ein laufbetonter Wettkampf, was auch an den schnellen (Sieger-)Zeiten zu erkennen ist. Bei der anschließenden Siegerehrung direkt am WKZ, gab es auch viele gute Ergebnisse für die OLG zu feiern: In der Herren Elite gab es einen Dreifacherfolg durch Riccardo Casanova vor Timon Lorenz und Philipp Schwarck, ein ähnliches Bild bot sich in der H14: Hier gewann Laurin Ahlbrecht vor Johannes Gerstl und Benjamin Reinwald. Weitere Tagessiege für die OLG gab es durch Luisa Wiesner (D12), Lara Noller (D14), Juliane Burgmair (D18) und Stephan Schneuwly (H65). Klemens Janischowsky erreichte in der H55 den zweiten Platz und über eine Bronzemedaille freuen konnten sich Josefine Scherl (D14), Anne Pühl (D18), Petra Weber (D55), Zacharias Gierl (H12) und Florian Reinwald (H18).

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Nach der Siegerehrung ging es dann zügig (um sich einen guten Platz und eine der heißbegehrten Weichbodenmatten zu sichern) weiter in Richtung Massenlager in der allseits bekannten Coburger Turnhalle. Man munkelt, manch einer hat diesen Teil eines OL-Wochenendes eher weniger vermisst. Den Abend ließen wir dann mit sorgfältig ausgewählter Pizza (wie viel Quadratzentimeter Pizza bekommt man pro Euro?) und Kartenspielen ausklingen.

Finde zwei Fehler

Nach einer mehr oder eher weniger erholsamen Nacht, machte sich der gesamte OL-Tross am nächsten Morgen auf den Weg nach Thüringen. Dort fand der vierte Bayerncup in Form einer verkürzten Langdistanz, ausgerichtet vom SV TU Ilmenau statt. Vorm Start wurden erstmal die Postenbeschreibungen, die bereits am WKZ auslagen, ausgiebig inspiziert. Ein Geheimnis blieb dabei jedoch das Postenobjekt von Posten 33 (es war ein Grenzstein). Die Bahnen selbst hatten eher den Charakter einer verlängerten Mitteldistanz und die Teilnehmenden wurden zusätzlich durch den fast durchgehend dichten Unterbewuchs in Form von Blaubeeren (immerhin keine Dornen!) auch physisch sehr gefordert.

Eine kleine Enttäuschung erlebten einige, nachdem sie sich tapfer durch den nassen Wald gekämpft hatten, am Kuchenverkauf: es gab kein Bier. Daran merkt man: dieser Lauf hat außerhalb Bayerns stattgefunden.

 

Veronika

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