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Warum nur 2 mal an einem Wochenende in den Wald starten, wenn man das 3, 4, 5 oder auch 6 mal innerhalb von 24h machen kann? Diese Frage haben sich wohl so einige Läufer der OLG Regensburg gestellt und machten sich am Wochenende auf nach Thüringen, um dort am 24ten 24 Stunden OL 2024 teilzunehmen.

Hochmotiviert wurden am Freitagabend nach einer angenehm kurzen Autofahrt die Zelte aufgebaut, letzte Schlachtpläne verfeinert und mit guter Musik ins Wochenende gefeiert. So mancher war versucht noch etwas länger aufzubleiben oder sich einen Wecker zu stellen, um die angesagten Polarlichter nachts zu bestaunen die trotz viel Skepsis tatsächlich gut zu sehen waren. Nach einer mehr oder minder ehrholsamen, aber definitiv kalten Nacht war es um 9 Uhr dann soweit und es viel der Startschuss für 17 Schülerstaffel, 92 12h-Staffeln und 74 24h-Staffeln. Es herrschte also reges Treiben im Wald um den Karolinen Hof, der nun schon zum dritten Mal Gastgeber des 24h OLs war und die Läufer rundum mit Essen versorgte. Das größte kulinarische Highlight war jedoch wie immer der Eierkuchenstand bei dem die Inflation mit 50 Cent pro Stück noch nicht angekommen ist.

Im Gegensatz dazu wird der Wald den meisten Läufern Wohl eher nicht als Highlight in Erinnerung bleiben. Spätestens nach dem ersten Dickicht oder Kahlschlag stand fest: etwas mehr Strecke drum herum auf den Wegen ist „The Way to Go“, da es teils fast unmöglich war sich quer durchzuschlagen. Trotzdem kämpften sich unsere Staffeln wacker Stunden lang bei Tag und Nacht durch den Wald und können wahrlich stolz auf ihre Ergebnisse sein, denn um drei Uhr nachts oder zu 5ten mal in den Wald zu starten kostet doch so manche Überwindung. Nach der Siegerehrung am Sonntag, bei der auch noch ein Kälbchen getauft wurde, das in der Nacht das Licht der Welt erblickte, machten wir uns alle K.O. aber zufrieden auf den Weg zurück in die Heimat.



Katrin

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