Genießerwaldrunde

Passendes Outfit ist wichtig

jedenfalls für den größeren Teil der Strecken durch überwiegend offenen, gut belaufbaren Wald, dazu etliche Wege und Pfade, massig Steine von massiv bis schön verteilt am Boden und relativ wenig Grüns, die gequert werden mussten. Zum Abschluss der ersten Saisonhälfte ging es nochmal als Motivationsbonus in eine richtig schöne Waldecke. Wäre da nicht der fiese Schlag rückwärts auf den Berg hoch gewesen zu Posten (11/7/7) auf der Bahn (A/B/C) mit (110/60/60) Höhenmetern am Stück (zutreffendes bitte ankreuzen, Details siehe Livelox). Es kann halt leider nicht immer nur bergab gehen, wenn Start und Ziel direkt am Parkplatz sind.

Es gab nicht nur Steinposten

Aber mei, wenn wir schon relativ selten in dem Ostteil der Fürstenhänge unterwegs sind und das Gelände genießen wollen, dann ist der Name der Karte halt Programm und es gibt ein paar Höhenmeter.

Zu Testzwecken hatten wir den Beginn des Startfensters auf 11:00 Uhr vorverlegt, um den Temperaturen von jenseits der 30° am Nachmittag ein wenig aus dem Weg zu gehen. Allgemein ist das sehr gut angekommen und wir können in Zukunft für die ROLTs das häufiger einplanen, zumal am Nachmittag noch Zeit bleibt für andere Aktivitäten.

Tiefenentspannte Auswerteabteilung

Die Teilnehmerzahlen waren etwas überschaubarer als sonst, was zum einen an den wetterbedingten Verschiebungen im Juli lag und zum anderen dem am gleichen Wochenende stattfindenden Arberradmarathon geschuldet war, dessen Vormarkierer prompt quer durchs WKZ geradelt kamen 🙂

Diskussionsrunde

In erstaunlich vielen Kategorien ging es hochspannend zu, da zwischen den ersten und zweiten Plätzen nur wenige Sekunden lagen. Am engsten war das Rennen in der D12 Klasse, wo die jüngere Schwester Leonie um 3 Sekunden die Nase vorn hatte, ich hoffe, der Haussegen hing nicht allzu lange schief. Ähnlich knapp war es bei den H14, wo Justus 12s vor Simon lag, bei den Herren B mit Bernhard 31s vor Matthias und auch bei den Herren A, wo Timon Tihomir um 13s den Vortritt ließ.

noch mehr Diskussionsbedarf

In der Gesamtwertung ist erst eine Vorentscheidung in der H16 gefallen, Benjamin darf man schon gratulieren. Alle anderen Kategorien sind noch offen, da ist in den letzten beiden Läufen noch vieles möglich.

Die ROLT Serie geht jetzt erst einmal in die Sommerpause, wo ja nach Gusto die Füße hochgelegt oder mit Trainingslagern bespaßt werden können. Die Fortsetzung folgt Anfang September in Stubenthal in Vorbereitung auf die zweite Saisonhälfte.

Klemens

Heute kein Hitzefrei

Zum ersten Posten auf der B Bahn gleich mal quer über die halbe Karte

Nachdem unser ROLT am 27. Juni aufgrund von Hitzefrei abgesagt werden musste, konnten wir ihn endlich am 18.7. ausrichten. Auf einer nicht allzu aktuellen Karte mussten sich die gut 58 Läufer bei diesmal kuscheligen 26 Grad in einem teils gut und teils unfreundlich belaufbaren Wald zurechtfinden. Die Bahnen waren somit anspruchsvoll, konnten aber dennoch von fast jedem Teilnehmer gemeistert werden. Die B-Bahn forderte die Läufer mit einem langen Schlag direkt zum ersten Posten; Die A-Bahn-Läufer mussten sich gegen einen falsch gesetzten Wurzelstock-Posten behaupten (sorry, mein Fehler).

Der nächste ROLT lässt nicht lange auf sich warten, schon in einer Woche wird er auf der Karte Fürstenhänge stattfinden.

Vielen Dank an alle die mitgeholfen haben!

Juliane

Massenstart und Kartenrand

Am Sonntag, den 14. Juni, fand in Kelheim der zweite Lauf der Regensburger OL-Tour statt. Auf der neu aufgenommenen Karte „Frauenhäusl Süd“ organisierte Bahnleger Valerio als Vorbereitung auf die Deutschen Staffelmeisterschaften am 20. Juni einen Massenstart. Geübt wurden dabei typische Staffelsituationen wie Gegnerkontakt, viele nahe beieinander liegende Posten sowie das Orientieren ohne Postenbeschreibung am Handgelenk.

Wenige Minuten vor dem Start kam Valerio selbst noch laufend den Hang hinunter. Die Postensetzung mit insgesamt 29 Posten war zeitlich knapp kalkuliert, und ein Orientierungsfehler am Ende kostete wertvolle Minuten. Dennoch konnten die 19 Läuferinnen und Läufer der A-Bahn mit ihren individuellen Karten nahezu pünktlich gemeinsam starten. Im Anschluss gingen weitere 20 Teilnehmende auf die C-Bahn, 25 auf die B-Bahn sowie erfreulicherweise 21 Kinder auf die D-Bahn.

Verrückter Professor verteilt Aufgabe (Foto Gierl)

Im Wald entwickelten sich zahlreiche spannende Duelle. Bei den Mädchen setzte sich Hanna Gierl knapp vor Selma Eid durch. Bei den Jungen gewann Maximilian Rödl vor Florian Weickardt. Duelle, die wir hoffentlich auch in Zukunft noch häufig erleben werden.

In der Kategorie D14 lieferten sich Emilie Gierl, Marie Rödl und Leonie Raba ein packendes Rennen. Die drei erreichten das Ziel nahezu gleichzeitig und stempelten innerhalb einer Sekunde am Zielposten. Bei den H14 führte Zacharias Gierl das Rennen lange souverän an, verlor jedoch am vorletzten Posten mehr als fünf Minuten und musste den Sieg schließlich Severin Eid überlassen.

Besonders spannend verlief auch die Bahn A. Artem Timakov konnte sich den Tagessieg vor Johannes Zander sichern. Dahinter lieferten sich Christian Rietze und Michael Thierolf ein intensives Duell. Unter dem Einfluss von Gegnerkontakt und Wettkampfdruck führte die Hektik beinahe dazu, dass sie den vorletzten Posten ausließen. Erst nach einigen Metern bemerkten sie ihren Fehler, kehrten um und holten den Posten nach. Davon profitierte Jara Lauer, die sicher vorbeiziehen und sich den hervorragenden dritten Gesamtrang sichern konnte – gleichzeitig bedeutete dies natürlich den Sieg bei den Damen A.

Weitere Tagessiege gingen an Nele Simon (D16), Gesine Gierl (Damen C), Johanna Schmidt (Damen B), Jonas Aldehni (Herren C) und Rudi Rödl (Herren B).

Eine besondere Herausforderung stellte der südöstliche Kartenrand dar. Dort waren zwei Posten platziert, allerdings war auf der Karte nicht gekennzeichnet, dass der Bereich unmittelbar hinter den Posten nicht vollständig aufgenommen worden war. Dadurch verloren mehrere Läuferinnen und Läufer wertvolle Zeit bei der Orientierung. Eine Kennzeichnung als „nicht aufgenommen“ hätte hier Missverständnisse vermeiden können.

Ein interessanter Fakt zum Abschluss: Die Familienwertung endete diesmal unentschieden. Die Familien Rödl und Gierl teilten sich mit jeweils drei Siegen, einem zweiten Platz und einem fünften Platz die Ehre des erfolgreichsten Familienteams des Tages.

Weiter so – starke Leistungen von allen Beteiligten!

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