ROLTour 2020…. die Unvollendete?

Grad noch Glück gehabt! Die neuen Corona-Vorgaben waren auf Montag, den 2.11. angesetzt, so dass der 5 ROLT am 1.11. gerade noch so durchging. Allerdings war die Wetterlage nach Regenradar mehr als unangenehm vorausgesagt. Dauerregen, der rechtzeitig mit dem Postensetzen beginnen und nach dem Posteneinsammeln wieder enden sollte, und so war es dann auch.  Immerhin verirrten sich trotz dem Wetter knapp über 60 Läufer*innen nach Nittendorf (nur die wirklich Wetter-gestählten), um die von den Reinwalds gelegten Bahnen des 5. ROLTs im Bereich der Räuberhöhlenkarte abzulaufen. Im Ziel gab es viele zufriedenen Gesichter, Lob für die Bahnen und die Karte und einfach auch dafür, dass trotz Wetter und Corona der Lauf noch durchgeführt werden konnten.

Der spannendste Moment des Tages war sicher der Kampf um den Sieg auf der Herren A-Bahn.  Hier entwickelte sich ein enger Zweikampf zwischen Lukas und Philipp. Während Lukas mit einem fulminanten Start bis Posten 7 in Führung lag, musste er kurzzeitig den ersten Platz an Philipp abgeben, bevor er die Führung am letzten Posten wieder übernahm und vermeintlich sicher ins Ziel brachte. Wer sich jedoch am nächsten Tag die Ranglisten anschaute, musste mit Verwunderung feststellen, dass am Ende Philipp doch die Nase vorne hatte. Was war in dieser Nacht passiert? Diverse Verschwörungstheorien machten die Runde. Gab es nur Stunden vor den Wahlen in den USA in Nittendorf ebenfalls Auswertungs-Manipulationen? Des Rätsels Lösung lag jedoch in einen irrtümlichen Tausch zweier SI-Stationen auf der A-Bahn, von dem auch andere Bahnen betroffen waren, und die aus Fairness-Gründen aus der Laufzeit rausgerechnet werden mussten. Dass die Korrektur nicht ganz unberechtigt war, zeigt die Auswertung der Laufzeiten zum vorletzenden Posten auf der A-Bahn, die zwischen 1:44 und 25 Minuten lagen. Hier hatte Lukas die Nase vorn mit deutlich Bestzeit; er lies sich wohl am wenigsten durch die falsche SI-Code Nummer aus der Ruhe bringen!

Philipp beim Staffel-Dream-Team am JLVK

Zum Ende hin wurde es noch (mindestens für mich) ein wenig brenzlig: schaffen es alle Läufer vor Einbruch der Dunkelheit ins Ziel? Und bleiben auch noch genügend Läufer übrig, die beim Posten einsammeln helfen?  Deshalb hier mein herzlichen Dank an Erich, Julian und Reinhard für die Unterstützung beim Posten einsammeln und natürlich den Reinwalds für die Bahnlegung, für die Unterstützung beim Postensetzen und dem Janischowsky-Team für die Übernahme der Auswertung!

Wie geht’s nun weiter? ROLT 6 muss erstmal abgesagt werden und vermutlich wird auch der Dezember ausfallen. So wird die ROLTour 2020 vermutlich zur „Unvollendeten“ Laufserie, aber Gesamtsieger und Siegerpreise wird es natürlich auf jeden Fall geben! Bleibt gesund!

Stephan

BM Sprint

Brennberger Burggelände mit abwechslungsreichen Geländetypen

Am Sonntag, den 18. Oktober, richtete die OLG Regensburg mit den Bayerischen Meisterschaften Sprint, sowie mit einer Mitteldistanz im Otterbachtal den Abschluss des diesjährigen Bayerncups aus. Um den Teilnehmenden aus ganz Bayern weite Anreisestrecken an zwei Tagen oder Unterkunftskosten zu ersparen, fand die Sprintdistanz am Vormittag, die Mitteldistanz nach einer kurzen Autofahrt am Nachmittag desselben Tages statt. Schon um 9:00 Uhr fiel der Startschuss für die ersten Läufer, welchen auf der Karte Brennberg knifflige Routenwahlen rund um die Burgruine gestellt wurden. Diese mussten sich nicht nur im für den Sprint üblichen Stadtgelände, sondern auch im angrenzenden felsenreichen, teils grünen Waldstück zurechtfinden. Mit einem höhenmeterreichen Berghang forderte der Bahnleger Quirin Lehner die bayerischen Läufer neben dem Feinorientieren im diffizilen Burggelände auch physisch.

Bei kühlen Temperaturen konnte sich in der Herren Elite Riccardo Casanova vor Philipp Schwarck und Timon Lorenz die Goldmedaille sichern. In der Damen Elite erreichte Mareike Seeger hinter Kristin Ritzenthaler den 2. Platz gefolgt von ihrer Zwillingsschwester Isabel Seeger auf dem 3. Platz.

Zielsprint zum Korea-Wirt im Otterbachtal

Nachmittags ging es für die Athleten in das Otterbachtal. Dort erwartete sie eine anspruchsvolle Mitteldistanz in dem vom Otterbach durchzogenem Tal. Manch tapferer Orientierungsläufer scheute die direkte Überquerung des kalten Baches für eine gute Zielzeit nicht und konnte sich so einige Sekunden sparen. In einem gut belaufbaren Wald mit vielen Felsen und einigen Höhenmetern siegten Mareike Seeger in der Damen Elite, sowie Philipp Schwarck in der Herren Elite.

In der Bayerncup Gesamtwertung konnten sich Juliane Burgmair (D14), Jasmin Hertel (D18), Petra Weber (D55), Konstantin Kraus (H18), Philipp Schwarck (HE) und Viktor Jarkov (H75) den Gesamtsieg sichern.

Auch bei der Bayerncup Vereinswertung steht die OLG Regensburg ganz vorne. Die Orientierungslaufgemeinschaft konnte sich mit über 15.000 Punkten vor dem OLV Landshut und vor dem OC München durchsetzen.

Ein großes Dankeschön geht an Christoph Rohrmeier als Gesamtleiter, sowie an alle Helferinnen und Helfer, ohne die ein solch erfolgreiches Wochenende mit zwei Wettkämpfen an einem Tag nicht zustande gekommen wäre.

 

Konstantin

Ergebnisse

Bayerncup

1 2 3 59